Whisky Podcast #03: Review und Interviews zur Whisky'n'more 2019

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Am Wochenende des 15. und 16. März öffnet die Whisky'n'more zum 11. Mal ihre Pforten, dieses Jahr erneut im LWL Industriemuseum in Hattingen. Als eine der größten Whiskymessen im Ruhrgebiet für mich natürlich ein Pflichttermin. 

Hier geht es zur Podcast-Folge:

 

Direkt am Eingang lief ich Andre von andresfeinenotes.de über den Weg, mit dem ich mich ohnehin verabredet hatte. Als er mich und meinen Rucksack sah, den ich auf Messen immer dabei habe, hielt er direkt die gute Nachricht für mich bereit, dass diese nicht mit in den Veranstaltungsraum genommen werden dürften. Diesen vermeintlichen Sicherheitsaspekt auf Großveranstaltungen habe ich noch nie verstanden da ich den Rucksack ja auch mit ins Foyer nehmen konnte, in dem sich dutzende Menschen aufhielten. So wurde er mitsamt Sampleflaschen und Wasser im Keller des Foyers eingeschlossen. Leider gab es auf der Messe keine Wasserstation, sodass mir zwischen den Whiskys nur der Weg zurück in den Keller oder nette Nachfragen am Stand eines der Aussteller blieben. 

Nun jedoch genug der negativen Punkte, werfen wir einen Blick auf die Aussteller: Über 40 zum Großteil lokale und regionale Hersteller und Händler tummelten sich in der alten Industriehalle, hier war für jeden Geschmack etwas dabei. Nach einem kurzen Hallo am Stand unseres Local Dealers Brühler Whiskyhaus starteten wir beim Whiskyhort Oberhausen mit einem von Jürgen Schneider empfohlenen Einstiegsdram. Fast grün von der Farbe her und mit ordentlich Sediment ließen wir uns den Dram "blind" einschenken. Feuchte Wiese und erdige Noten dominierten den Malt, der trotz ordentlichen Alkoholgehaltes sehr sanft daherkam. Im Folgenden sollte sich herausstellen, dass es sich um einen Blackadder aus der Speyside mit Rum Cask Finish handelte. Hätte ich nie drauf getippt! 

Weiter gings zum Tom von Anam n ha-Alba (Interview siehe Podcast), bei dem ich mich eine ganze Weile festquatschte. Also schnell weiter zu Sebastian Büssing von Cask Alive, der zusammen mit Frank Gauert die Messe organisiert hat. Auch er ist Teil der aktuellen Podcast-Folge und erzählt hier u.a. von der Messeabfüllung, die ich natürlich auch selbst unter die Lupe genommen habe.

Ein Highland-Malt, der zunächst im Ex-Bourbon-Fass reifte und dann für ein Finish hälftig in ein Fass aus europäischer Virgin Oak und einem Ex-Islay-Fass aufgeteilt wurde, bevor er denn wieder im großen Fass vereinigt wurde. 

Hierdurch erhielt er tolle Vanille- und Karamellnoten aus dem Bourbonfass, intensiv würzige Noten aus der europäischen Eiche und einen Anklang von Rauch aus dem Islay-Fass. Eine tolle Kombination und ein cremig süffiger, aber doch intensiver Malt! 

Kaum vom Stand abgewendet lief uns WhiskyJason (aka Whisky aus der Sicht eines Amerikaners!) über den Weg, der in üblicher Mission mit Kamera ausgestattet unterwegs war. Eine nette Unterhaltung später und nach einem ausführlichen Feedback zu unserem Tastingbuch machten wir uns auf den Weg zum Stand von St. Kilian, welche neben ihren Batches ein 30L Ex-Bourbon-Fass mitgebracht hatten.

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Auch hier wurde interviewt und probiert, die Malts aus den 30L Fässern machen wirklich auch nach kurzer Lagerzeit schon einiges her! Auch das mit Turf Dog flambierte Marzipan macht süchtig und durfte erneut mit nach Hause. Im Interview hielt Pat Hock auch bereits einige Details zum ersten Whisky bereit, es lohnt sich also bei der aktuellen Podcast-Folge einzuschalten! 

Nun war es an der Zeit einen Blick nach Irland zu werfen, und zwar am Stand von Mareike Spitzer und ihren Irish Whiskeys! Hier gab es für mich einen Spade & Bushel Double Barrel 12yo, welcher für Irland typisch sehr weich und cremig daherkam. Immer wieder ein tolles Kontrastprogramm, welches ich nur jedem Messebesucher ans Herz legen kann! 

Weiter ging es mit dem Kontrastprogramm am Bierstand, hier wir uns ein Thronfolger-Pils der Bräugier-Brauerei. Danke an Sebastian Büssing für den Tipp, ein wirklich intensives aber zugleich süffiges Pils zu einem fairen (Craft-Bier)-Preis.

Kontrastprogramm Nr. 3 gab es dann bei den Jungs der Brennerei Ehringhausen, welche in der familiengeführten Brennerei Gin und fassgelagerten Korn herstellen. Ihre Produkte und die Herstellungsverfahren haben wir im Podcast ebenfalls genau unter die Lupe genommen. 

Zum Abschluss ging es dann noch einmal zurück zum Whiskyhort und dem Messebottling, einem 11-jährigen Ballechin mit ordentlich Bums. Der gefiel mir zwar besser als andere Ballechins/Edradours, jedoch werden dir Brennerei und ich wohl keine Freunde mehr. 

So endete der Messetag für mich nach vielen neuen Eindrücken und tollen Gesprächen und ich freue mich schon auf den nächsten Messebesuch, aller Wahrscheinlichkeit nach auf der Just Whisky in Oberhausen im Mai 2019.

 

(Beitrag enthält unbezahlte und bezahlte Werbung, die am Stand verkosteten Samples wurden uns zum Teil freundlicherweise kostenfrei zur Verfügung gestellt)

 


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